"Lasst uns zu dem Wandel werden, den wir in der Welt erreichen möchten." Mahatma Gandhi

Bianca’s Anekdötchen – Logistik

Logistik begleitet mich, seit ich denken kann – klingt komisch, ist aber so!

Biancas Weg von der Logistik zum Revenue Management und zum Online Vertrieb – eine feine Nase für Struktur.

Als Zehnjährige konditorenwürdige Torten zu backen und zu verzieren, kein Problem! Mit 12 Jahren kalte Platten und Salate für Gesellschaften kreieren und anzurichten, mit Freude! Die Arbeitseinsätze meiner Mutter planen, herrlich. Als Spediteurin lerne ich in meiner Ausbildung früh, Luftfracht-Container meistlohnend für den Transport in ferne Länder zu befüllen. In den vielen Bankjahren meines Werdegangs lerne ich das Zahlenwerk. Was mir dabei verdammt fehlt, ist die Logistik. Und Zahlen – nackt und ohne logistischen Zusammenhang – langweilen mich bald. Es zeichnet sich sehr bald und deutlich ab – Struktur, Logik und Organisation liegen mir, sie ordnen meine vielen kreativen Ideen…und nun?

Erstmal durchatmen und neu orientieren. In Italien während meines Italienischstudiums heißt es Geld verdienen, jobben, egal was. Ich bediene Schlangen von internationalen Urlaubern im Eiscafé. Ein Espresso braucht, um aus der Maschine vollends in der Tasse zu landen ca. 20 Sekunden. Zwischendurch ein Eis mit 3 Kugeln, 10 Sekunden, passt! Hier lerne ich auch Wareneinsätze planen und Umsätze optimieren. Was für ein Spaß!

Ich liebe Logistik – und sie ist überall.

Leere Plätze im Restaurant sind genauso ärgerlich wie Lücken im Tetris Spiel.

Die Steigerung davon ist mein Restaurant in den USA. Dort wartet jeden Abend eine Traube von Menschen gut eine Stunde auf einen Tisch. Ein Traum, denn in den USA gibt es in den meisten Restaurants keine Reservierungen. Und, wenn das Essen gut ist, warten die Amerikaner geduldig. Bei uns, im 150 Sitzplätze Spaghetti House ist die Speisekarte mit 240 Gerichten riesig und die Speisen sind durchweg enorm lecker! Eine Stunde warten? Gerne!

Mein persönliches Vergnügen: die tägliche Herausforderung, keinen einzigen Platz länger als 2-3 Minuten leer zu halten – geschweige denn einen Tisch. Ja, ein wenig persönlicher Ehrgeiz ist natürlich auch dabei. Am meisten macht mir die Tatsache Spaß, dass, wenn man 5-10 Tische auf der Warteliste mit Strategie plant, dann gibt es keine Lücken in der Belegung der Tische.

Ja, und viele Jahre später vereint sich all diese Erfahrung in meinem heutigen Wirkungsfeld, dem Revenue Management und der systemischen Coaching Arbeit. Es passt für mich wie die Faust aufs Auge!

1 Kommentar

  1. Stefanie 28. März 2016 Antworten

    Leere Plätze im Restaurant sind genauso ärgerlich wie Lücken im Tetris Spiel.

    HAHAHA finde ich toll.

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*